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Southfork Ranch
 
Southfork Ranch

















Tinker
Irish-Cob & Crossbred

Diese Pferde entstanden regelrecht aus Straßenkreuzungen der Rassen Irish Draught, Trabern, Clydesdales, Shires, Connemara, Hackney und anderen. Wenig bekannt ist das der Brabanter auch Belgisches Kaltblut genannt die Fesselbehänge und das Langhaar über den Clydesdales und Shire ins Tinkererbgut eingebracht haben. Trotz ihres schweren Körperbaus sind Irish Tinker keine vollen Kaltblüter. (Kaltblutanteil beträgt über 50%)

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Diese Rasse verdankt ihre Entstehung der Verarmungt irischer Zigeuner, sowie dessen Vorliebe für Schecken. Straßenkreuzer sagte man auch deshalb, weil die Zigeuner fürs Decken kein Geld hatten und einfach ,wenn sie an einer Koppel vorbeikamen wo sich ein Hengst befand, nachts einfach ihre Stute heimlich auf die Koppel stellten und die Deckung so gratis war.

Ursprünglich zogen diese Pferde meistens die noch heute typischen hölzernen Wagen der Zigeuner. So wurde dann auch der Name dieser Rasse geprägt: Tinker ist im Irischen ein Schimpfwort und bedeutet Zigeuner, Kesselflicker. Der Tinker wurde über Generationen für die Bedürfnisse der Zigeuner gezüchtet, der ein zuverlässiges, leicht zu fütterndes, robustes Arbeitspferd mit genügend Ausdauer und Härte benötigte. Es musste einfach zu halten und relativ anspruchslos sein, da Zigeuner ihren Pferden nur sehr selten ein Dach über dem Kopf bieten konnten.

Und es musste die tägliche Arbeit mit sehr wenig bzw. keinen Kraftfuttergaben verrichten können. Der Futterbedarf wurde hauptsächlich durch Gras, seltener durch Heu und Stroh gedeckt. Die tägliche Arbeit bedeutet, den Wagen mit sämtlichem Hab und Gut der Familie über die Straßen Irlands zu ziehen.

Die Traveller, wie die Zigeuner in Irland genannt werden, reisten in Verbänden oder zu mehreren Familien. Wenn sie sich an einem Ort für eine gewisse Zeit niederließen, wurden die Tinker einfach in der Nähe des Lagerplatzes angebunden, oft am Randstreifen der Straße. Daher ist der Autoverkehr nichts Ungewöhnliches für Tinker, denn sie sind zumeist damit aufgewachsen. Die Zeit des Kampierens bedeutete aber nicht tagelanges Nichtstun. Schließlich mussten die Traveller auch ihr Brot verdienen, wofür sie ihre Tinker auch brauchten.

 

Es ist den Irish-Cobs & Crossbreds

zu verdanken das es inzwischen auch Pferde gibt wie:

Drum-horse (Shire, Clydesdale x Irish-Cob & Crossbreds)

Pinto-Barock (zb. Friese x Irish-Cob& Crossbreds)

Pinto-Kaltblut (Irish-Cob & Crossbred x Kaltblut)

 

Im deutschsprachigen Raum
hat sich der Name "Tinker" eingebürgert und in den USA nennt man diese Pferde Gypsy Vanner, dabei sollte man sie eigentlich Irish-Cob Crossbred nennen und nicht  „Tinker“, der seinem Ursprung nach eine diskriminierende Bezeichnung für das fahrende Volk in Irland ist.