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Royal

 

Drum-Horse

"Im Vereinigten Königreich

sind die Prunk-Rösser auch als der Rolls Royce unter den

Pferden bekannt "

 Link zur Drum-Horse Society:

www.Drumhorse.de

 

 

 

Was ist ein Drum Horse (Paukenpferd):

Eine besondere Form der Prunkpferde ist das sogenannte British Royal Drum Horse. Es ist ein  geschecktes  oder einfarbiges großes und massiges Pferd mit viel Kötenbehang. Seine Zucht wird in England u.a. vom Königshaus auf Wunsch der Queen betrieben. Bei Paraden und Prunkvollen Anlässen, wo die berittene Gardemusik auftritt, tragen solche Pferde die Kesselpauken, die "drums" (Pauke). Drum Horses waren ursprünglich keine eigene Rasse, sondern gingen aus einer gezielten Verpaarung in der Regel mit Shire- oder Cydesdale und Irish-Cob oder Irish Cob-Crossbred hervor. Im Idealfall erhält man so ein Fohlen mit den vorzügen eines Irish-Cobs und den hervorragenden Eigenschaften kompiniert mit der annähernden Größe eines Shires oder Clydesdales, wobei der üppige Kötenbehang und das wallende Langhaar erwünscht sind.

 

Diese Prunkpferde werden nur von den Füßen des Reiters kontrolliert, die Hände des Reiters mussten frei sein, um die Pauken zu schlagen, so werden die Zügel den Steigbügeln des Reiters beigefügt. Allgemeiner Faktor war, dass sie ein großes, starkes Pferd und mit ausgeglichenem Temperament sein mussten. Die Größe und Kraft ist erforderlich, weil das Gewicht der Pauken und des Reiters 300 Pfund (150kg) wiegt und bei der Parade leicht überschreiten kann.

überschreiten kann.

 

Drum-Horse (Archiv-Foto aus der USA)

Es ist ein ganz besonderes Pferd, um solch eine prominente Rolle in der Kavallerie der Königin zu tragen und sie sind einer der populärsten und erkennbaren Mitglieder des Regiments. Durch die Tradition wurde dem ehrenhaften Pferd der Name "classical hero" gegeben. Die  Paukenpferde wie Alexander der Große, Bonaparte, und Constantine haben die Pauken mit Stolz getragen!

Das berümteste Drum-Horse ist aber Galway Warrior, der im Besitz der Königin von  England war und 2001 nach Amerika verkauft wurde, leider ist Galway Warrior 2009 im Alter von beachtlichen 26 Jahren verstorben. Er war und ist der In-Begriff aller Drum-Horses.

Galway Warrior 1983-2009 (USA Archiv-Foto)

 "Drum Horses sind für alle, die die Farbenvielfalt von einfarbig wie Black über White (Schimmel) bis Bunt (alles ist erlaubt) und das Prunkvolle lieben, aber auf die Eigenschaften des Shire (beschränkte Farben) den sanften Riesen nicht verzichten wollen."

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In Amerika nennt man die einzelnen Drum-Horses auch gerne:

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" Black Drum-Horse"

wie der Name schon aussagt sind sie überwiegend Schwarz, kleine weiße Flecken und weißer Behang sind erlaubt.

 

" White Drum-Horse"

tragen das Grey-Gen, wie man es schon beim Grey-Shire kennt in sich und sind daher Schimmel die Weiß werden, oder es sind Schecken die mehr als 2/3 Weißanteil im Fell haben.

 

 

" Dark Drum-Horse"

sind Dunkel oder Schwarzbraune Drum-Horses, kleine weiße Flecken und weißer Behang sind erlaubt.

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" Roan Drum-Horse"

beim Roan Drum-Horse mischen sich ins Fell weiße Haare zur Grundfarbe, je nach Grundfarbe kann man dann auch Blue Roan, Red Roan, Bay Roan, Black Roan usw. sagen.

 

" Coloured Drum-Horse"

mit Coloured Drum-Horse sind alle in Bunt gemeint die große Flecken haben

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" Bay Drum-Horse"

sind Drum-Horses mit helleren oder rötlichen Brauntönen,  kleine weiße Flecken und weißer Behang sind erlaubt.

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Zusatz Bezeichnung:

"Coloured Head"

darunter versteht man einen bunten Kopf, also nicht eine einfache Blesse wie sie meistens vorkommen, weshalb sie bei den Amerikanern sehr beliebt sind, daher auch teurer.

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Interessanterweise sollte hier festgehalten werden,

dass es bis 2006 für die Drum Horses kein Ursprungszuchtbuch gegeben hat bzw. in England, der Herkunft der Drum Horses, sich niemand übers Jahrhundert hinweg darum gekümmert hatte und sie in England einfach nur so gezüchtet wurden. Die Amerikaner haben kein Ursprungszuchtbuch und ist es daher in Europa nicht gültig. Einzig und allein der Deutsche Zuchtverband für Schecken nämlich der Echa-ESV e.v hat erkannt, dass für diese Rasse genauer gesagt Typ von Pferd was getan werden muss und hat 2006 dafür das Ursprungszuchtbuch beantragt und auch bekommen. Es gibt immer nur ein Ursprungszuchtbuch und können die anderen Verbände nur ein Filial-Zuchtbuch unter Einhaltung der Zuchtzielbeschreibungen des Ursprungszuchtbuches führen.

 

Link zum Zuchtprogramm für Drum Horse von Europa bei der ECHA-ESV.ev

 

Drum Horses in Europa

Bisher war diese "neue Rasse" in Europa fast unbekannt und wurde eher unbeachtet (was sich rasch geändert hat) gelassen, was zur Folge hatte, dass es bis 2007 in Europa (ausgenommen England) kaum ein echtes Drum Horse gab und gibt, ausgenommen vereinzelte durch zufall verpaarte Shire/Irish Cobs und die Besitzer anfangs gar nicht wußten was sie da gezüchtet haben.  Inzwischen werden die Drum-Horses langsam aber sicher mehr, auch wir haben inzwischen beachtliche Erfolge in der Zucht erreicht.

In Amerika gibt es derzeit die meisten Drum Horses, die Preise inkl. Transport gehen aber fast ins Unerschwingliche.

Daher kann man nur jedem raten sich vor einem Kauf genau zu erkundigen, am besten bei der Echa http://www.echa-esv.de/ der Verband führt als einziger das Drum Horse Ursprungszuchtbuch in Europa (A/E) . 

 

sind Drum-Horses mit helleren oder rötlicheren Brauntönen, kleine weiße Flecken und weißer Behang sind erlaubt.

 

Achtung!

Es sind nicht alle Drum-Horses  die seit neuem Drum-Horse genannt werden. Als echtes Drum-Horse gilt nur, wen die Elternteile als Shire,Clydesdale und Irish-Cob oder Irish-Cob  Crossbred eingetragen sind. Tinker sind nicht zugelassen.

(siehe Zuchtprogramm lt.EU)

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Das schöne an den Drum-Horses

ist das es sie in allen Farben gibt, hier ein paar Archiv-Fotos um ihnen einen kleinen Überblick über die Farbenvielfalt der Drum-Horses zu geben.

 

 

 

 Archiv-Fotos